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Mozartstadt Salzburg
Die Mozartstadt Salzburg Die Mozartstadt Salzburg
Mozartstadt - Salzach - Nonntaler Brücke
Mozartstadt - Salzach - Mozartsteg
Mozartstadt - Salzach - Stadtbrücke
Mozartstadt - Salzach - Markatsteg
Bei der Entwicklung der Stadt zur Residenz eines bedeutenden geistlichen Fürstentums griff natürlich der Erzbischof bestimmend ein. Die Fürstenstadt wurde durch weite Plätze, prachtvolle Kirchen und prunkvolle Paläste ausgezeichnet; die Bürgerstadt hingegen wurde von schmalen, winkeligen Gassen und hohen, aneinandergebauten Häusern bestimmt. Wolf Dietrich von Raitenau, ließ sich seine Ideen von einem italienischen Architekten verwirklichen.

Er begann, was sein Nachfolger Markus Sittikus und Paris Lodron vollenden mussten. Für das weltliche Leben am Hof brauchte man Paläste, Lustschlösser, Freilichttheater und große Plätze. So entstanden Mirabell, Hellbrunn, das Monatsschlösschen und das Steintheater. Unter dem Barockfürsten Erzbischof Graf Thun erbaute Bernhard Fischer von Erlach großartige Kirchen, weiters wurde Salzburg zu einer Stadt der Wissenschaften. Die Universität erreichte eine große Blüte. Und in dieser Universitätsstadt wurde Wolfgang Amadeus geboren, der mit seinem Genie die Stadt berühmter machte, als es alle ihre übrigen Leistungen vermochten. Unter dem letzten geistlichen Landesherrn, Hieronymus Colloredo, zog die Aufklärung in Salzburg ein und brachte neben kirchlichen Reformen das Volksschulwesen und eine hervorragende Pflege der Naturwissenschaften an der Universität. Salzburg wurde zu einer Stadt der  Bücher, ja es wurde der Mittelpunkt der süddeutschen Aufklärung. Doch dieselbe Aufklärung brachte mit Napoleon das Ende des tausendjährigen selbständigen Erzbistums.

Quelle: Salzburger Jungbürgerbuch, Salzburger Landesregierung, Verlag Alfred Winter

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